Wird die DataTrace-Ausrüstung als eigensicher eingestuft und wenn ja, von welcher Behörde?

Alle DataTrace-Logger sind von der CSA (Klasse I, Gruppen A, B, C und D; Klasse II, Gruppen E, F und G; Klasse III; Schutzart 4) und von der LCIE in Frankreich (EEx ia IIC T4) als eigensicher zertifiziert. MPIII-Logger sind von der LCIE (EEx ia IIC T4) als eigensicher zertifiziert. Die LCIE-Zertifizierung erfüllt EN 50014(1992), NF EN 50014(1993), EN 50020(1994), NF EN 50020(1995). DataTrace PC-Schnittstellen werden nicht in gefährlichen Umgebungen eingesetzt und sind daher nicht als eigensicher zertifiziert.

Kann ich Quecksilber- oder Glasthermometer verwenden, um meine Logger zu prüfen?

Sie nutzen ein Glasthermometer am besten als präzises Messinstrument, wenn Sie:

1) es nur in einer gut gerührten Flüssigkeit verwenden

2) es nur bei seiner Nenn-Tauchtiefe verwenden

3) es nicht bei Temperaturen verwenden, die sich zu stark von der Umgebungstemperatur unterscheiden.

Quecksilber- und Glasthermometer können sehr präzise sein, wenn sie in Situationen und Umgebungen eingesetzt werden, für die sie entwickelt wurden. Zahlreiche Glasthermometer werden für vollständiges Untertauchen eingestuft; das heißt, dass Sie vollständig in die Umgebung, die sie messen, eingetaucht werden müssen, um ihre Nenn-Genauigkeit zu erzielen. Das häufigste Medium ist Luft. Diese Art von Thermometern ist für Umweltmessungen geeignet, nicht für den Einsatz in flüssigen Medien.

Es gibt Glasthermometer, die für Messungen in Flüssigkeiten kalibriert und entwickelt wurden. Allerdings ist bei diesen Geräten wichtiger, dass die Tauchtiefe beobachtet wird. Wie oben angeführt, haben alle Temperaturmessgeräte eine Nenn-Tauchtiefe, bei der es keinen messbaren Spindeleffekt von der Wärme gibt, die aus der Umgebung entlang der Spindel zur oder von der Spitze geleitet wird. Eine Nichtbeachtung der Anforderungen hinsichtlich der Tauchtiefe kann zu signifikanten Ungenauigkeiten bei den Messungen führen.

Letztendlich treten aufgrund von Verfahrens- oder Ausrüstungsfehlern mehr Fehler in den Messungen auf, wenn die sich die Zieltemperatur deutlich von der Umgebungstemperatur unterscheidet.

Kann ich kochendes Wasser verwenden (oder ein Eisbad), um meinen Logger zu prüfen?

Wenn wir annehmen, dass Sie bei der Vorbereitung dieser Verfahren mit entsprechender Vorsicht vorgehen, ist es möglich, Logger in diesen Medien zu prüfen. Allerdings kann die Pflege der Stabilität und Einheitlichkeit, die bei der Nutzung dieser “herkömmlichen Materialien” erforderlich ist, schwer zu erzielen sein.

Zuerst muss berücksichtigt werden, dass Wasser nur auf Meereshöhe bei 100°C kocht und bei 0°C gefriert. Dann muss das Wasser hochrein sein. Verunreinigungen verändern sowohl den überwachten Siede- als auch den Gefrierpunkt. Schließlich ist der Siedepunkt des Wassers desto niedriger, je höher (über Meereshöhe) die Prüfung durchgeführt wird. Das alles zeigt, dass ein ordnungsgemäß kalibrierter Referenzstandard verwendet werden sollte, um die tatsächliche Zieltemperatur zu prüfen, sogar in diesen “bekannten” Umgebungen.

Das Gefäß muss derart gestaltet sein, dass es stabiler und gleichmäßiger als ein Topf auf einer Herdplatte ist. Ein flüssiges Medium, dass nicht gut gerührt oder von der äußeren Umgebung isoliert wurde, ist weder stabil noch gleichmäßig. Außerdem können der Boden, die Seiten und der obere Teil eine deutlich andere Temperatur aufweisen als die Mitte.

Kann ich auf meinen Logger schreiben oder einen Aufkleber darauf kleben?

Einige Kunden haben einzigartige Aufkleber, die sie auf ihren Loggern platzieren möchten. In einigen Fällen geben sie die Mapping-IDs, die als sichtbare Hinweise für das Validierungsverfahren dienen, wieder, in anderen Fällen definieren sie einen bestimmten Teil der Betriebsanlagen.

DataTrace empfiehlt aus verschiedenen Gründen, dass keine Aufkleber auf die Logger geklebt werden. Erstens könnten die Positionierung der Aufkleber mit der Logger-Kommunikation kollidieren. Zweitens würden Halterungen, die am Logger verwendet werden, wenn er zum Service eingesandt wird, die Aufkleber bei der Demontage beschädigen oder zerstören. Und letztendlich können der Aufkleber und/oder der Klebstoff des Aufklebers das Silikonöl im Kalibrierungsbad verunreinigen.

Obwohl die Beschriftung des Gehäuses mit dokumentenechter Tinte helfen kann, ist diese Möglichkeit eingeschränkt. Außerdem müssen Verunreinigungen des Prozesses, die durch die Tinte selbst verursacht werden, berücksichtigt werden.

Mesa Laboratories, Inc. bietet kundenspezifische Ätzungen/Markierungen für alle Logger an. Bitte kontaktieren Sie Ihren Vertreter für weitere Daten.

Kann mein Druck-Logger im Vakuum arbeiten?

Ja. Außerdem erhalten Sie über Ihren Logger auch Informationen, wie viel Vakuum erzeugt wird, solange bekannt ist, wie hoch der Druck war, BEVOR das Vakuum erzeugt wurde.

Sie müssen nur daran denken, dass Ihr Logger mit ABSOLUT-Druck arbeitet. Bei Absolutdruck gibt es keinen negativen Druck, er beginnt bei 0 PSIA und steigt an. Wenn Sie wissen möchten, wie viel Vakuum erzeugt wurde, müssen Sie wissen, wie hoch der Druck war, bevor das Vakuum erzeugt wurde, und wie weit der Druck gefallen ist, nachdem Sie das Vakuum erzeugt hatten. Der normale Luftdruck (auf Meereshöhe) beträgt z. B. 14,7 PSIA. Wenn Sie ein Vakuum erzeugen und der Logger liest 6,0 PSIA ab, dann haben Sie ein “Vakuum”, das bei 6 PSIA liegt.

Wenn man normalerweise an ein Vakuum denkt, denkt man an negative Zahlen, die üblicherweise in relativem Druck gemessen werden (PSIG). Beim Relativdruck ist der Umgebungsdruck (14,7 PSIA auf Meereshöhe) 0 PSIG. Wenn wir nun das o. g. Beispiel verwenden, bei dem Sie 6,0 PSIA messen, wäre das bei einer Relativdruck-Messung -8,7 PSIG (14,7-6,0=8,7).

Kann die Loggerspitze auf weniger als 0,9

Physisch ist es möglich, eine Spitze von 0,5 Zoll (13mm) zu verwenden, bei kürzeren Spitzen können Probleme beim Schweißen des Sondenrohres auftreten, ebenso bei der Installation des Sensors in der Sondenspitze, besonders beim RTD.

Bedenklicher ist der thermische Effekt, der von der Basis bei der vom Sensor beobachteten Temperatur verursacht wird. Beim Micropack MPIII ergaben Tests in bestimmten Umgebungen, dass die Basis die Temperaturablesungen des Sensors beeinflusste. Offensichtlich hängt das von der Umgebung und von der Art der Befestigung des Loggers im Produkt/Prozess ab, aber es gab in zahlreichen Situationen eine beobachtbare Beeinträchtigung.

Offensichtlich ist der MPIII viel kleiner und es wird eine geringere Beeinträchtigung erwartet, aber wir erwarten einen merklichen Effekt in bestimmten Situationen, in denen die Sondenspitze eine Länge von weniger als einem Zoll aufweist.

Kann der MPIII-Logger in einer Mikrowelle verwendet werden?

Wir haben verschiedene Erfahrungen mit MPIII-Loggern in einer Mikrowellen-Umgebung gemacht, sowohl positive als auch negative. Im Allgemeinen waren Anwendungen, in denen das Produkt homogen ist und einen hohen Flüssigkeitsgehalt aufweist, und bei denen der Logger vollständig im Produkt eintaucht, erfolgreich.

Verfügt die DataTrace-Ausrüstung über ein CE-Kennzeichen?

Ja, die gesamte DataTrace-Ausrüstung (Logger und PC-Schnittstellen) verfügt über das CE-Kennzeichen. Die speziellen Anforderungen beziehen sich auf folgende EU-Standards oder Normen für elektromagnetische Verträglichkeit: EN 55022 und EN 50082-2.

Läuft DT Pro mit einem 64-bit-Computer?

Ja. DT Pro ist mit 64-Bit-Prozessoren vollständig kompatibel.

DT Pro hängt sich immer auf, wenn eine MPIII-Schnittstelle verwendet wird

Die Ursache des Problems könnte sein, dass auf Ihrem Computer eine ältere Version des USB-Treibers installiert ist. Um die Version des aktuell installierten Treibers zu prüfen, befolgen Sie bitte die nachstehenden Schritte:

1.  Klicken Sie auf die Starttaste und wählen Sie das Bedienfeld aus.

2.  Klicken Sie auf Systemeigenschaften.

3.  Wählen Sie den Gerätemanager aus.

4.  Doppelklicken Sie, um den Abschnitt USB Controller im unteren Teil der Liste zu erweitern.

5.  Bei eingesteckter USB-MPIII-Schnittstelle sollte das Element “DataTrace MPIII USB PCIF” in der USB-Controller-Liste erscheinen.

6.  Doppelklicken Sie auf das Element “DataTrace MPIII USB PCIF”, um das Fenster Eigenschaften zu öffnen.

7.  Klicken Sie auf den Tab Treiber.

8.  Wenn Sie eine Version sehen, die älter als 2.0.0 ist, lesen Sie bitte die angehängten Anweisungen zur Aktualisierung auf die aktuellste Version.

DT Pro startet nicht, nachdem ich v1.3 installiert habe. Was kann ich tun?

Beim Starten von DT Pro gibt es verschiedene Fehlerursachen.  Bitte lesen Sie die DT Pro 1.3-Fehlersuche, um die für Sie passende Lösung zu finden.

Wie kann ich den Feuchtesensor an meinem Feuchte-Logger reinigen?

Die kurze Antwort lautet, dass der Sensor des Feuchte-Loggers nicht auf normalem Wege gereinigt werden kann. Der Hersteller des Sensors empfiehlt nicht, dass Sie versuchen den Sensor zu reinigen, weder chemisch noch durch eine Form von Schrubben, da dies wahrscheinlich einen Schaden verursachen würde. Der Feuchtesensor verfügt über ein feuchtigkeitsempfindliches Polymer auf einem Keramiksubstrat. Diese Komponenten sind extrem dünn und empfindlich gegenüber Abrieb. Eine Beschädigung oder Entfernung des Polymers würde den Sensor zerstören. Bestenfalls verschlimmert der Versuch einer Reinigung des Sensors die Beeinträchtigungen durch die Verunreinigung.

Wenn Sie glauben, dass der Sensor des Loggers verunreinigt wurde, ist der beste Weg die Durchführung einer Feuchte-Prüfung. Wenn sich herausstellt, dass die Kalibrierung außerhalb der Spezifikation liegt, führen Sie entweder eine Feld-Kalibrierung am vorhandenen Sensor durch, tauschen den Sensor des Loggers gegen einen neuen Sensor aus oder senden den Feuchte-Logger zur Aufarbeitung ans Werk zurück.

Wie kann ich den Drucksensor an meinem Druck-Logger reinigen?

Die Reinigung des Drucksensors ist möglich, wenn Sie extrem vorsichtig sind. Unter keinen Umständen dürfen Tupfer, Zahnstocher oder andere Instrumente oder Werkzeuge mit der Membran in Kontakt kommen. Die Membran darf niemals berührt werden; schon der geringste Druck hat einen negativen Einfluss auf das Gerät und dessen Präzision.

Um den Reinigungsprozess zu beginnen, entfernen Sie vorsichtig die Schutzkappe, indem Sie sie von der Sondenbasis abschrauben.

Sämtliche Beschichtungen oder Prozessrückstände, die an der Membran haften, müssen eingeweicht werden, bevor diese trocknet.

In Fällen, in denen eine Beschichtung oder Prozessrückstände an der Membran haften, nachdem diese bereits getrocknet ist, müssen Sie den Logger in warmem Wasser mit einem milden Reinigungsmittel einweichen, bis die Verunreinigung aufweicht. Dann spülen Sie mit einem Wasserstrahl, der mit NIEDRIGEM DRUCK arbeitet.

Bei schweren Verunreinigungen ist eventuell ein Lösungsmittel erforderlich. Verwenden Sie ein Lösungsmittel, das für die spezielle Verunreinigung geeignet ist. Da die Membran aus Edelstahl besteht, wird sie von den meisten Lösungsmitteln nicht beeinträchtigt. Wenn Sie Fragen hinsichtlich eines speziellen Lösungsmittels haben, kontaktieren Sie bitte das Werk.

Es ist sehr wichtig, dass die Membran nicht berührt, geschrubbt, angestoßen, gedrückt oder untersucht wird. Dies könnte einen dauerhaften Schaden verursachen.

Wie kann ich die verbleibende Betriebslebensdauer der Batterie in meinem Logger abschätzen?

Es kann sehr schwierig sein, die Betriebslebensdauer abzuschätzen, und Sie erhalten keinen präzisen Wert. Batterien vom gleichen Typ weisen untereinander eine breite Variation hinsichtlich der Lebensdauer auf. Unsere Erfahrungen zeigen, dass die Batterielebensdauer im Allgemeinen stark von drei anwendungsorientierten Situationen beeinflusst wird:

1) Der Häufigkeit des Logger-Einsatzes,

2) Den Temperaturextremen und der Dauer der Aussetzung des Loggers gegenüber diesen Extremen und

3) Dem definierte Probenintervall.

Der MPIII-Logger nutzt eine vergleichsweise kleine Batterie. Basierend auf ersten Prozessprüfungen und unseren normalen, permanenten Tests schätzen wir, dass die Batterielebensdauer bei MPIII-Loggern etwa 2 bis 3 Monate beträgt, natürlich mit oben genanntem Vorbehalt. Allerdings verfügen die MPIII-Logger über eine Anzeige für die Batterielebensdauer, die die verbleibende Lebensdauer anzeigt, wenn der Logger programmiert oder getestet wird.

Der Druck- und Feuchte-Logger verbraucht normalerweise zweimal so viel Energie wie der reine Temperatur-Logger, während der Feuchte-Logger zwischen diesen beiden Extremen liegt.

Die Batterielebensdauer beim MPRF-Logger wird ebenfalls automatisch in DT Pro geschätzt und zeigt den Prozentwert auf allen relevanten Bildschirmen an. Bitte stellen Sie sicher, dass in DT Pro angezeigt wird, welchen Batterietyp Sie nutzen, wenn einen Batteriewechsel vornehmen.

Wie kann ich bestimmen, welche Firmware-Version in meinen Loggern installiert ist?

Die Logger-Firmware ist das interne Programm in jedem Logger, das dem Gerät die Anweisungen gibt, wer es ist und wie es reagieren soll. Die Firmware-Version kann für alle Logger mithilfe von DT Pro bestimmt wird, indem Sie auf die “Logger-Funktionen”-Taste, dann auf die “Test & Kalibrierung”- und dann auf die “Logger anhalten”- oder “Logger testen”-Tasten klicken.

Wie schnell reagiert mein Logger auf Druckänderungen?

Der Drucksensor des Druck-Loggers reagiert beinahe sofort (< 1 Sekunde) auf Druckänderungen. Der überwachte Druck ist präzise, vorausgesetzt, der Druck-Logger ist in einer isothermen Umgebung (mit stabiler Temperatur). Wenn sich die Temperatur ändert, kann der überwachte Druck einen Fehler von bis zu (2) PSIA aufweisen.

Ist Mesa Laboratories ISO-zertifiziert?

Die medizinische Abteilung von Mesa ist gemäß ISO 13485/13488-Standard zertifiziert und als Medizingeräte-Hersteller bei der FDA unter der Registrierungsnummer 1720309 registriert. Das gilt auch für Kanada (CMDR). Die passenden Abschnitte dieses strengen Qualitätskontrollsystems gelten auch in der Sparte DataTrace.

Die DataTrace Compliance und Zertifizierung (Formular 339) zertifiziert nicht nur die Software-Validierung, sondern auch das FDA-basierte Qualitätssystem für DataTrace und das NIST-verfolgbare Kalibrierungssystem. Im Gegensatz zu einer ISO-Zertifizierung liefert es mehr Daten über unser Qualitätssystem. Unser Handbuch zur Qualitätssicherung wurde entwickelt, um nachhaltig alle Kriterien von ISO 9001 zu erfüllen. Dieses Dokument wird regelmäßig geprüft, um neue Produkte, veränderte Anforderungen und Technologien aufzunehmen.

Das DataTrace-Kalibrierungslabor ist ebenfalls für alle Verfahren ISO17025-zertifiziert. Die relevanten Zertifikate finden Sie auf unserer Internetseite: http://datatrace.mesalabs.com/certifications/

Wie präzise ist die Uhr meines Loggers, und wird das werksseitig geprüft?

Der Logger hat keine Uhr, sondern nutzt einen Zeitgeber, der auf einem hoch präzisen Oszillator basiert (ca. 30ppm). Wie alle Oszillatoren wird er von hohen Temperaturen beeinträchtigt. Allerdings ist die Beeinträchtigung bei dem Oszillator, der in Ihrem Logger eingesetzt wird, nicht signifikant. Im schlimmsten Fall würde die Beeinträchtigung des Zeitgebers bei einem Logger, der für einen Zeitraum von 24 Stunden bei einer Temperatur von 150°C arbeitet, weniger als 30 Sekunden betragen.

Die Zeitnahme-Genauigkeit wird grundsätzlich als Teil des Kalibrierungsverfahrens für jeden Logger bewertet.

Zuerst wird der Logger während des Kalibrierungsverfahrens an dem Computer programmiert, der verwendet wird, um das Kalibrierungsbad zu betreiben und die Referenztemperaturen zu protokollieren. Nach der Programmierung wird der Logger in das Bad getaucht und der Computer sendet an das Bad den Befehl, sich auf eine bestimmte Temperatur zur erwärmen. Wenn die Bad-Software erfasst, dass die Bad-Temperatur stabil genug ist, werden mit Referenzthermometern Messungen durchgeführt. Nachdem die Messungen aufgezeichnet wurden, erhält das Bad den Befehl, sich zur nächsten Kalibrierungstemperatur zu ändern.

Dieses Verfahren wird über den gesamten Messbereich des Loggers alle 5°C wiederholt. Nachdem die Kalibrierungsdaten vom Referenzthermometer erfasst wurden, wird der Logger aus dem Bad entfernt, gereinigt und abgelesen.

Die Daten, die der Computer während der Kalibrierung erfasst, umfassen die Temperatur an jedem stabilen Punkt und die exakte Zeit, an dem diese Datenpunkte erfasst wurden. Diese Referenzdaten werden dann mit den Ablesungen vom Logger zu jedem Zeitpunkt verglichen. Wenn die Zeitmessung des Loggers nicht präzise ist, kann er die Kalibrierung oder die Verifizierung der Kalibriergenauigkeit nicht bestehen. Sogar, wenn der Logger die richtige Temperatur berechnet, würde die falsche Temperatur mit der Referenztemperatur verglichen, wenn der sich der Zeitpunkt des 7- bis 9-stündigen Prozesses nur um wenige Sekunden verschiebt, und der Logger würde die Prüfung nicht bestehen.

Was ist der Unterschied zwischen einem Thermoelement, einem RTD und einem Thermistor?

Ein Thermoelement basiert auf dem Prinzip, dass eine elektromagnetische Kraftwirkung (EMF) generiert wird, wenn Wärme auf eine Verbindungsstelle von zwei verschiedenen Metallen (Fühlverbindung) angewendet wird. Am anderen Ende der Drähte, normalerweise als Teil des Eingabegerätes, befindet sich eine weitere Verbindung, die als Referenzverbindung bezeichnet wird. Die Temperatur wird auf der Basis der EMF-Differenz zwischen der Fühl- und der Referenzverbindung, die bei einer bekannten Temperatur liegt, abgeleitet.

Vorteile von Thermoelementen:

Geringe Kosten, Robustheit, geringe Größe/schnelle Reaktion, breiter Temperaturbereich und zuverlässige Präzision.

Nachteile von Thermoelementen:

Schwaches EMF-Signal, Kalibrierung wird von Temperaturgradienten und Materialverunreinigungen beeinflusst, Beeinträchtigung durch elektrische Interferenzen, Kalibrierdrift nach der Kalibrierung.

Ein RTD basiert auf dem Prinzip, dass der elektrische Widerstand eines Metalls mit steigender Temperatur ebenfalls ansteigt. Das RTD-Sensorelement besteht aus reinem Metall (häufig Platin) und zeigt eine leicht positive, lineare Änderung des Widerstands pro Grad der Temperaturänderung.

Vorteile von RTDs:

Hohe Wiederholbarkeit und Stabilität, hohe Genauigkeit über einen breiten Bereich, schnelle Reaktion und geringe Sensorgröße.

Nachteile von RTDs:

Hohe Kosten, zerbrechlich, anfällig für EMF-Interferenzen und Selbst-Erwärmung, nicht geeignet für extrem hohe Temperaturen.

Ein Thermistor ist ein thermisch aktiver Widerstand, der aus Metalloxiden, die normalerweise in Epoxid oder Glas eingeschlossen sind, zusammengesetzt ist. Ein typischer Thermistor zeigt eine stark negative, nichtlineare Widerstandsänderung pro Grad der Temperaturänderung an. Der Widerstand eines Thermistors fällt deutlich und nichtlinear mit der Temperatur.

Vorteile von Thermistoren:

Kostengünstig, langfristige Stabilität, hohe Genauigkeit, der Temperaturkoeffizient ist größer als bei Metallen, robust, geringe Größe/schnelle Reaktion, hohe Empfindlichkeit, fühlt an einem Einzelpunkt und benötigt nur eine einfache Schaltung.

Nachteile von Thermistoren:

Die Temperaturresistenzkurve ist nichtlinear, er misst in einem relativ engen Bereich und er ist für hohe Temperaturen nicht geeignet.

Welche Art von Batterien benötige ich für meine DataTrace-Ausrüstung?

Die Batterien, die in der DataTrace-Ausrüstung verwendet werden, hängen von der Art des fraglichen Loggers ab. Bei Logger-Batterien handelt es sich nicht um Standard-Regalware. Die Batterie-Chemie ist Lithium/Thionylchlorid (nicht-MPIII-Logger) oder Carbonmonofluorid/Lithium (MPIII-Logger), die für den Einsatz in DataTrace-Loggern maßgeschneidert wurde. Diese Batterien sind bei Mesa Laboratories Inc. zusammen mit dem Zubehör erhältlich, das zum Batteriewechsel benötigt wird.

Warum unterscheiden sich die Temperaturwerte meines Feuchte-Loggers von denen meines Temperatur-Loggers?

Die Umgebungstemperatur, die von einem reinen Temperatur-Logger aufgezeichnet wird, und der von einem Feuchte-Logger aufgezeichnete Temperaturwert können sich deutlich unterscheiden und das wird erwartet. Der primäre Zweck eines reinen Temperatur-Loggers besteht in der Messung der Umgebung neben dem Sensor; ungeachtet der Umgebung (z. B. Luft, Flüssigkeit, Fleisch usw.). Die primäre Aufgabe eines Temperatursensors in einem Feuchte-Logger ist nicht die Messung der Umgebung, sondern die Messung der Temperatur des Feuchte-Sensors. Das heißt, dass der Logger “temperaturkompensiert” ist. Die Kompensation korrigiert die Feuchte-Ablesung hinsichtlich der tatsächlichen Temperatur, die der Feuchtesensor erfasst – der Temperatur des Feuchtesensors.

Aus diesem Grund unterscheidet sich die Temperatur, die in einer veränderlichen Umgebung gemeldet wird, zwischen einem Feuchte-Logger und einem reinen Temperatur-Logger. Wenn sich die Temperatur in der Umgebung stabilisiert, nähern sich die Temperaturablesungen an und sind schließlich gleich.

Denken Sie bitte noch einmal daran, dass die primäre Aufgabe des Feuchte-Loggers ist, präzise Feuchtewerte zu liefern, während der Hauptzweck des Temperatur-Loggers die Bereitstellung präziser Temperaturwerte ist. Die Methoden zur Erfüllung dieser Ziele sind für diese Arten von Loggern nicht gleich, wie oben aufgeführt wurde.

Warum unterscheiden sich die Temperaturwerte meines Druck-Loggers von denen meines Temperatur-Loggers?

Die Umgebungstemperatur, die von einem reinen Temperatur-Logger aufgezeichnet wird, und der Temperaturwert, der von einem Druck-Logger aufgezeichnet wird, können sich deutlich unterscheiden. Das wird erwartet. Der primäre Zweck eines reinen Temperatur-Loggers besteht in der Messung der Umgebung neben dem Sensor; ungeachtet der Umgebung (z. B. Luft, Flüssigkeit, Fleisch usw.). Die Hauptaufgabe des Temperatursensors in einem Druck-Logger ist nicht die Messung der Umgebung, sondern die Messung der Temperatur des Drucksensors. Das heißt, dass diese Logger “temperaturkompensiert” sind. Die Kompensation korrigiert die Druckablesung hinsichtlich der tatsächlichen Temperatur, die der Drucksensor erfasst – der Temperatur des Drucksensors. Die Umgebungstemperatur muss nicht notwendigerweise gleich sein.

Aus diesem Grund unterscheidet sich die Temperatur, die in einer veränderlichen Umgebung gemeldet wird, zwischen einem Druck-Logger und einem reinen Temperatur-Logger. Wenn sich die Temperatur in der Umgebung stabilisiert, nähern sich die Temperaturablesungen an und sind schließlich gleich.

Denken Sie bitte noch einmal daran, dass die primäre Aufgabe des Druck-Loggers ist, präzise Druckwerte zu liefern, während der Hauptzweck des Temperatur-Loggers die Bereitstellung präziser Temperaturwerte ist. Die Methoden zur Erfüllung dieser Ziele sind für diese Arten von Loggern nicht gleich, wie oben aufgeführt wurde.

Kann sich der Betrieb des Loggers außerhalb seines spezifischen Betriebsbereichs negativ auf den Logger auswirken?

Der Betrieb eines Loggers außerhalb seines spezifischen Bereichs kann den Logger verschiedentlich beeinflussen. Es kann die Batterie und/oder elektronische Komponenten beanspruchen, was zu Änderungen der Genauigkeit, der Stabilität oder einem vollständigen Ausfall führen kann. Die Auswirkungen verschlimmern sich, je mehr die Exposition, der der Logger ausgesetzt ist, vom spezifischen Bereich abweicht. Während einige dieser Änderungen umkehrbar sind, wenn der Logger wieder in den passenden Bereich zurückkehrt, können andere dauerhafte oder irreparable Schäden am Logger verursachen.

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